AnoMed: Gesundheitsdaten nutzen ohne Patienten zu gefährden
Die klassischen Anonymisierungsverfahren haben nicht funktioniert. Das sagt Prof. Esfandiar Mohammadi, Leiter des Projekts AnoMed, ohne Umschweife. Es geht um eine der schwierigsten Fragen der digitalen Gesundheitsversorgung: Wie nutzt man medizinische Daten für Forschung und KI, ohne die Privatsphäre von Patienten zu gefährden?
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert die zweite Phase des Projekts mit rund 46 Millionen Euro insgesamt. AnoMed 2 soll dort weitermachen, wo AnoMed 1 aufgehört hat, und die Verfahren tatsächlich in die Praxis bringen.