Thomas Kramer

IT · QM · Gedanken

Android vs. iOS: Wer wirklich sicherer ist

Die Frage ist so alt wie die Smartphones selbst: Ist Android oder iOS sicherer? Proton, die Schweizer Firma hinter dem gleichnamigen Mail- und VPN-Dienst, hat in einer umfassenden Analyse beide Betriebssysteme technisch verglichen. Das Ergebnis ist vielschichtiger als die meisten erwarten.

Das Grundproblem: Offenheit gegen Kontrolle

Android läuft auf 69 Prozent aller Smartphones weltweit, iOS auf knapp 30 Prozent (in den USA allerdings auf 61 Prozent). Das allein sagt noch nichts über Sicherheit aus, aber es zeigt die Ausgangslage: Android ist ein offenes System, das von Dutzenden Herstellern verbaut wird. iOS ist ein geschlossenes System, das nur auf Apple-Hardware läuft.

Rückzug der Bundesdatenschutzbeauftragten: Warum die Nachfolge heikel wird

Rückzug der Bundesdatenschutzbeauftragten

Prof. Dr. Louisa Specht-Riemenschneider tritt zurück. Aus gesundheitlichen Gründen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Nach knapp eineinhalb Jahren an der Spitze der Bonner Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) gibt die Rechtswissenschaftlerin das Amt auf, sobald ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gefunden ist.

Qwen 3.5: Was hinter Alibabas neuem LLM steckt – jenseits der Benchmarks

Zahlen sind langweilig – was ist technisch anders?

Qwen 3.5 ist seit Mitte Februar 2026 draußen. Die Benchmark-Zahlen kennt man: 397 Milliarden Parameter, nur 17 Milliarden aktiv, Leistung in der Nähe von GPT-5 und Claude. Spannender als die nächste Benchmark-Tabelle sind aber die architektonischen Entscheidungen, die dahinterstecken.

Hass im Netz: Was Betroffene tun können und wo Hilfe wartet

Nicht nur ein Politiker-Problem

Die tagesschau berichtete kürzlich über die Hamburger SPD-Abgeordnete Sarah Timmann, die seit sechs Jahren in der Bürgerschaft sitzt und regelmäßig Kommentare wie „Du hirnloses Weib" oder „Was haben Kinder im Senat zu suchen?" liest. Timmann hat zwei juristische Staatsexamina, promoviert und arbeitet als Rechtsanwältin. „Aber das reicht vielen Männern da draußen nicht."

Per SIP ins KI-Zeitalter: So verbindet man eine Telefonanlage mit der OpenAI Realtime API

Wenn die Telefonanlage plötzlich selbst denkt

Stell dir vor, du rufst eine Nummer an, und am anderen Ende hebt eine KI ab, die nicht nur versteht, was du sagst, sondern in Echtzeit antwortet. Kein Warteton, kein „Drücken Sie die 1 für…", einfach ein Gespräch. Genau das haben wir mit einer FreePBX-Telefonanlage und OpenAIs Realtime API zum Laufen gebracht.

VS Code gibt KI-Agenten mehr Autonomie: Ab jetzt entscheiden Entwickler, wie frei der Agent arbeitet

Der KI-Agent im Editor bekommt eine Gaspedal-Einstellung

Mit dem wöchentlichen Stable-Release 1.111 hat Visual Studio Code eine Funktion eingeführt, die zeigt, in welche Richtung sich die KI-unterstützte Softwareentwicklung bewegt: Entwickler können jetzt in der Chat-Ansicht einstellen, wie autonom der KI-Agent arbeitet. Das Spektrum reicht von strikter Nachfrage bei jeder Dateiänderung bis zum neuen Preview-Modus „Autopilot", bei dem der Agent selbstständig Code ändert und Befehle ausführt.

15 Mbit/s sind dein Recht: Bundesnetzagentur prüft jetzt deine Internetversorgung

15 Megabit sind jetzt gesetzliches Minimum

Wer in Deutschland auf dem Land wohnt und seit Jahren sein 2-Mbit/s-DSL mit Geduld betreibt, bekommt eine neue Waffe: Die Bundesnetzagentur hat am 13. März 2026 ein Online-Tool freigeschaltet, mit dem man an seiner eigenen Adresse prüfen kann, ob die gesetzliche Mindestversorgung für Internet vorhanden ist.

KI im Recruiting: Zwischen Traum und Albtraum

Künstliche Intelligenz verspricht, den Bewerbungsprozess zu revolutionieren. Statt hunderte Lebensläufe manuell zu lesen, spuckt ein Algorithmus die zehn besten Kandidaten aus. Klingt nach Traum, kann aber schnell zum Albtraum werden, wenn man nicht aufpasst.

Die vier Phasen der KI im Recruiting

Wirtschaftsprofessorin Claudia Bünte unterscheidet vier Phasen der “Kandidatenreise”, in denen KI helfen kann:

Wenn Schüler die IT sichern wollen, und die Erwachsenen nicht zuhören

2,5 Terabyte intime Daten, öffentlich

Zeugnisse, Anwesenheitslisten, Beurteilungen, Gesundheitsdaten, Videos vom Schulausflug. Der Datensatz, den LockBit Ende Januar 2026 im Darknet veröffentlichte, umfasst 2,2 Millionen Dateien von über 40 Schulen in Rheinland-Pfalz. Das LKA bestätigt 1,7 Terabyte Material von Verwaltungsservern. Die Anwaltskanzlei Maisch spricht nach forensischer Sichtung von über 2,5 Terabyte personenbezogener Daten, darunter Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO, die höchste Schutzkategorie.